HINWEISE

Damit der Umzug in unsere Einrichtung so reibungslos wie möglich verläuft, erhalten künftige Bewohner und ihre Angehörigen wichtige Informationen und wertvolle Hinweise, die den Aufnahmeprozess für beide Seiten erleichtern.

Anmeldung

 

Sie können sich vorstellen, dass Sie oder einer Ihrer Angehörigen sich bei uns wohlfühlt? Dann vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch mit uns.

Wir informieren Sie umfassend und leiten die ersten Schritte der Anmeldung für Sie in die Wege.

 

Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 04826 - 376010 oder per eMail unter kontakt@haus-annelie.de

Aus Pflegestufen werden Pflegegrade

 

Künftig wird bei der Begutachtung beurteilt, wie selbstständig der pflegebedürftige Mensch ist und welche Unterstützung er braucht. Aus den bisherigen drei Pflegestufen werden ab 2017 fünf Pflegegrade. Für diese Umwandlung ist keine neue Einstufung durch den MDK erforderlich, da die Umstellung automatisch zum Jahresende erfolgt. Voraussichtlich im Dezember 2016 wird Ihnen die Pflegekasse den künftigen Pflegegrad schriftlich mitteilen.

  • Wer körperlich pflegebedürftig ist, wird dann eine Stufe höher eingestuft. Aus Pflegestufe 1 wird dann Pflegegrad 2, aus Pflegestufe 2 wird Pflegegrad 3 usw.
  • Für diejenigen, die neben der körperlichen Pflegebedürftigkeit auch z.B. durch eine Demenz eingeschränkt sind, wird es einen doppelten Sprung geben. Somit wird aus Pflegestufe 1 dann Pflegegrad 3, aus Pflegestufe 2 wird Pflegegrad 4 usw.

 

Wird die Pflege durch die Umstellung teurer?

 

Niemand wird durch die Umstellung von Pflegestufen auf die künftigen Pflegegrade schlechter gestellt als 2016. Die pflegerische Versorgung wird für Sie nicht teurer. Für zahlreiche pflegebedürftige Menschen wird es sogar zu einer leichten finanziellen Entlastung kommen. Für Sie erkennbare Erhöhungen zum 01.01.2017 kann es höchstens im Bereich der Kosten für Unterkunft und Verpflegung oder der Investitionskosten geben, für den eigentlichen Pflegesatz hat der Gesetzgeber einen Bestandsschutz gewährt.

 

 

Muss ich mehr zahlen, wenn meine Pflegebedürf-tigkeit steigt?

 

Eine besonders wichtige Änderung zum 01.01.2017 sorgt dafür, dass die finanzielle Belastung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Angehörigen bei zunehmender Pflegebedürftigkeit nicht steigt. Der jeweils für die Pflege zu zahlende Eigenanteil wird in den kommenden Pflegegraden 2 bis 5 immer gleich bleiben. Das bedeutet für Sie, dass auch bei steigender Pflegebedürftigkeit der jeweils selber zu tragende Anteil an den Pflegekosten unverändert bleibt. Die zusätzlichen Kosten bei steigender Pflegebedürftigkeit trägt dann die Pflegeversicherung.

 

 

Merke ich die Umstellung auf der Rechnung für den Monat Januar 2017?

 

Die Umstellung auf die fünf Pflegegrade und die einheitlichen Eigenanteile werden dazu führen, dass sich die Rechnungen im Dezember 2016 und im Januar 2017 unterscheiden. Es ist aber gesichert, dass der von Ihnen zu übernehmende Anteil an den Kosten für die Pflege im Januar nicht höher ist als im Dezember. In vielen Fällen wird es sogar zu einer Entlastung kommen.

 

 

Wann werde ich genau informiert?

 

Zu den genauen Auswirkungen auf unser Pflegeheim werden wir Sie rechtzeitig noch im November 2016 informieren. Die Pflegekassen planen, die neuen Bescheide zu dem künftigen Pflegegrad bis zum Dezember zu versenden.

 

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